Taucheruhren
Taucheruhren
Taucheruhren sind wasserdicht, haben ein druckfestes Armband und eine drehbare Lünette, mit der man den Tauchstart markiert. Die Lünette kann aus Sicherheitsgründen nur gegen den Uhrzeigersinn gedreht werden. Taucheruhren sind heute eher Accessoires, da man vorzugsweise mit einem Tauchcomputer arbeitet. Um die Bezeichnung Taucheruhr verwenden zu dürfen gibt es die DIN8306. Diese besagt: Taucheruhren müssen auf Wasserdichte geprüft sein. Die gewählte Taucherzeit, die Uhrzeit und die Funktionalität müssen aus 25 cm Entfernung gut lesbar sein. Unterdessen gibt es Taucheruhren, die ein Signal senden, wenn die vorgegebene Tauchzeit beendet ist. Um diese Dekompressionszeiten einzuhalten wurden die Taucheruhren ursprünglich mal verwendet. Heute übernimmt das der Tauchcomputer. Taucheruhren gibt es seit den 70er Jahren. Nach dem Tauchen sollte man die Uhr mit Süßwasser spülen, regelmäßig die Batterien checken und prüfen, ob die Uhr noch ihre Dichtigkeit aufweist. Um sicher zu gehen, dass die Uhr immer noch Wasserdicht ist, ist es ratsam sie von einem Uhrenmachen überprüfen lassen. Eine Prüfung einmal im Jahr ist bei Berufstauchern Pflicht. Des Weiteren muss die Taucheruhr auf 20 Bar geprüft sein. Die Batterie sollte immer ein Fachmann wechseln.
